“Sagen über Völkerstämme … und mit der kleinen Dott Kobolden, Schlangenkönigen und Zauberinnen begegnen.”

— Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die kleine Dott, ein zwölfjähriges Mädchen, wohnt in der dörflichen Prignitz um die Jahrhundertwende. Ihr Leben nimmt aber eine dramatische Wende, als sie sich zum Mittsommernachtsfeuer aus dem Haus schleicht. Dabei fällt der Samen der Rennefarre, einer magischen Pflanze, in ihre Schuhe. Nun kann sie sehen, was sonst Menschen unsichtbar bleibt — Geister, Märchenfiguren, historische Gestalten. Sie kann Tiere verstehen und mit ihnen sprechen und sie kann in die Geschichte blicken. Für Menschen aber ist Dott nun eine unsichtbare Geistergestalt. Um den Zauber loszuwerden, muss sie ihr zuhause verlassen. Und so reist sie mit Corvix, der Krähe, Gurian, dem Reiher und dem gleichfalls verzauberten Klaus aus Berlin durch Berge und Wälder, trifft Friedrich den Großen und die Heilige Hedwig, Rübezahl, Frau Holle und viele Andere, die das Land von Perleberg bis Breslau geprägt haben.

Tamara Ramsay wuchs in Kiew um 1900 auf; ihre Mutter hatte russische und dänische Vorfahren, ihr Vater stammte aus einem alten schottischen Klan. Nach dessem Tod zog sie mit der Mutter erst nach Hamburg, dann nach Berlin, wo 1931 ihre Erzählsammlung Die goldene Kugel erschien. Im Krieg ausgebombt, flüchtete sie nach Vorarlberg, wo sie kirchliche Jugendarbeit machte. Nach dem Krieg und dem Tod der Mutter wurde sie Lektorin beim Union Verlag in Stuttgart. Dort starb sie 1985.

Wunderbare Fahrten und Abenteuer der Kleinen Dott



Von Tamara Ramsay


Mit den originalen Zeichnungen

von Alfred Seidel

Wunderbare Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott
Autorin: Tamara Ramsay
Zeichnungen: Alfred Seidel
Sprache: Deutsch

Genre: Jugendbuch/Fantasie
Gebunden; ca 272 S. pro Band
Format: 14,8 x 22,4 cm
Ladenpreis: 16,00 €
ISBN Band 1: 978-3-96026-016-5
ISBN Band 2: 978-3-96026-037-0
ISBN Band 3: 978-3-96026-038-7

Erscheint November 2020

Tamara Ramsay

Alfred Seidel

Alfred Seidel, 1913 in Breslau geboren, war als junger Mann Theater­­maler in Beuthen und Salzburg. Im Zweiten Weltkrieg verlor er ein Auge, für einen Maler ein schweres Schicksal. Nach dem Krieg schuf er für sich eine neue Existenz als freier Künstler in Stuttgart. 1946 beauftragte ihn Tamara Ramsay damit, Gullivers Reisen, mehrere Märchenbände und die Kleine Dott zu illustrieren. Seidel, der auch über 80 Kirchen und den Turm der Heilig-Geist-Kirche in Schorndorf gestaltet hat, starb 2001.