Paradies Amerika
Autor: Egon Erwin Kisch
Fotos: Lewis W. Hine
Sprache: Deutsch
Genre: Politisches Buch
Broschur; ca 256 S.
Format: 14,8 x 22,4 cm
Ladenpreis: 14,00 €
ISBN 978-3-96026-039-4
Erscheint September 2020

Paradies Amerika


Reisebericht


Egon Erwin Kisch

Egon Erwin Kisch

“… ein Glanzstück bester Darstellungskunst … kleine Bilder aus einem großen Lande …"

— Kurt Tucholsky, Die Weltbühne

Egon Erwin Kisch, 1885 in eine deutsch-jüdische Familie in Prag geboren, firmierte als „rasender Reporter”. Er lebte in Wien und Berlin, wo er in den zwanziger Jahren für die Rote Fahne schrieb. Er reiste viel — nach Griechenland, Italien, Russland, China und die USA. 1933 ging er nach Australien, dann Paris, New York und zuletzt Mexiko. Nach dem Krieg kehrte er nach Prag zurück, wo er 1948 starb. Er hat mehr als 30 Bücher veröffentlicht.

Paradies Amerika zeigt die Vereinigten Staaten von New York bis Kalifornien, von nah und von unten, das Land der Hafen­arbeiter, Kohleschlepper und Wolkenkratzerbauer, der Immigranten, der Schwarzen, der Siedler, Sünder und Tagediebe. Das Buch des “rasenden Reporters” Egon Erwin Kisch führt uns zu den Docks und den Gefängnissen von New York City, zur Börse und in die Schlachthöfe von Chicago, zu den Fließbändern von Henry Ford in Detroit und zum Kapitol in Washington. Wir erleben den Wahlkampf zwischen Herbert Hoover und Al Smith, eine Fahrt durch den Panama Kanal, den Goldrausch in San Francisco und Starlets auf dem Hollywood Boulevard, und wir begegnen Upton Sinclair und Charlie Chaplin. Kisch zeichnet ein detailreiches und auch humoristisches Bild der USA, nur wenige Monate von der Großen Depression entfernt, von dem sich vieles im heutigen Amerika wiederfindet.